
Durch das Drehen einzelner Webkärtchen entstehen komplexe Strukturen und rhythmische Muster, die sowohl funktional als auch dekorativ sind. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dieser traditionellen Technik und ihre Übertragung in einen zeitgenössischen Kontext. Historische Ornamente werden analysiert, abstrahiert und neu interpretiert. Dabei entstehen moderne Muster mit klaren Linien, reduzierten Farbpaletten und grafischem Charakter.
Die experimentelle Arbeit mit Material, Garnstärke und Farbkombination eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten. Kontraste, Wiederholungen und bewusste Regelbrüche erweitern das klassische Repertoire des Brettchenwebens.
So verbindet das Projekt handwerkliche Tradition mit moderner Formensprache und versteht das Weben nicht nur als Technik, sondern als gestalterisches Forschungsfeld zwischen Geschichte und Gegenwart.








