
Die natürliche, hohle Struktur sowie die vorhandenen Segmentknoten bestimmen die Form: Ein Knoten dient als Boden, der Halm selbst definiert den Körper des Objekts.
Nach dem Zuschneiden und Schleifen wird das Material schwarz eingefärbt. Die dunkle Oberfläche betont die Struktur des Halms und schafft einen starken Kontrast zur natürlichen Textur. Im Anschluss werden Muster oder Linien eingeschnitzt, wodurch eine grafische, reliefartige Gestaltung entsteht. Die Schnitzungen legen teilweise die hellere Materialschicht frei und erzeugen ein spannungsreiches Spiel zwischen Oberfläche und Tiefe.
So entstehen robuste, leichte und biologisch abbaubare Objekte, die Handwerk, Materialauthentizität und eine reduzierte, zeitgenössische Formensprache verbinden.





